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Freiberuflicher Photograph seit 1984 Auftrags-Photographie für Architekturbüros, Projektentwickler, Investoren, Unternehmen, Künstler, Galerien, Verlage, Werbeagenturen
Die Aufführung der Architektur Text von Andreas Ruby aus: Jahrbuch Licht und Architektur Jens Willebrand ist Architekturfotograf mit einer Handschrift, die sich auf eine zurückhaltende Weise durch sein gesamtes Bildschaffen zieht. Kein plakativer Stil, der auf garantierte Wiedererkennbarkeit im Sinne eines Labels aus wäre; eher ist es eine bestimmte Behandlung der sichtbaren Welt, die seinen Bildern einen unverwechselbaren Ton gibt. Eine große Rolle spielt die Wahl des Lichtes, mit dem er Oberflächen und Räume auslotet. Das verbreitete Wunschbild des strahlenden Gebäudes unter freiem Himmel dezent umgehend, fotografiert er fast nie bei direktem Sonnenlicht, sondern lieber bei leicht bedecktem Himmel. Seine bevorzugte Lichtsituation ist ein unbewölkter Himmel kurz vor Sonnenaufgang: jene Zwischenzeit, die nicht mehr der Nacht, aber noch nicht dem Tag gehört. Die Straßenansicht des Felix-Nußbaum-Museums von Daniel Libeskind ist bei diesem Licht entstanden, an einem Sommertag kurz vor fünf Uhr morgens. Doch spürt man die frühe Tageszeit eigentlich nur an den verwischten Autolichtern im Vordergrund sowie dem rötlichen Schimmer hinter den Bäumen am linken Bildrand. Der Rest des Himmels ist von einer zeitlosen Helle erfüllt, die den Betonbau in ein weiches, aber konturreiches Licht taucht und seine glatten Oberflächen in Ruhe zur Erscheinung kommen lässt, anstatt sie mit aggressiven Schattenspielen der danebenstehenden Bäume zu verstören, wie es ein paar Stunden später der Fall sein wird. Die Aufnahme des Wasserpavillons von Nox ist dagegen kurz vor Einbruch der Nacht entstanden. Die Sonne ist längst untergegangen, so dass man das in dünnen Edelstahlbahnen umkleidete Gebäude nur noch schemenhaft erkennen kann. Einige wenige Lichtreflexe streifen über sein Volumen und kulminieren in der letzten hellen Wolkenpartie am linken Bildrand. Auf diese Weise erscheint das Gebäude nicht als isolierte Techno-Monade im Niemandsland des Osterschelde-Damms, sondern eher wie die irdische Fortsetzung des dramatisch bewegten Wolkenhimmels über der Küste Zeelands. Landschaft, Licht und Architektur verschmelzen im atmosphärischen Porträt eines bemerkenswerten Augenblicks. Die Hofansicht von Joachim und Margot Schürmanns Wohnbebauung an Groß St. Martin in Köln offenbart wiederum die seltene Gabe, aus einer zunächst unscheinbaren Situation verborgene räumliche Qualitäten freizulegen. Auch wenn die Gebäude den Großteil der Bildfläche einnehmen, spielen sie doch nicht die Hauptrolle in diesem Bild. Eher scheinen sie etwas zu rahmen, was eigentlich nicht sichtbar ist: den Raum zwischen ihren Mauern. Erst diese Umkehrung lenkt den Blick auf die anrührende Intimität dieses Hofes und die unmerkliche Bewegung seiner begrünten Bodenfläche, deren spielerischer Charme dem Block letztlich seine Strenge nimmt. Ein beredtes Beispiel für Jens Willebrands außergewöhnliche Visualisierungskraft räumlicher Beziehungen ist schließlich die Aufnahme des UFA-Kinozentrums von Coop Himmelblau in Dresden. Statt das Gebäude als Ikone zu isolieren, kadriert das Bild die räumliche Kommunikation der Architektur mit ihrem Kontext. Auf diese Weise wird deutlich, wie sehr Coop Himmelblau mit dem rigiden Modernismus der Prager Straße zu spielen in der Lage ist. Sich in der gefalteten Fassade des Kino-Kristalls spiegelnd, wird die scheinbar endlose Wohnscheibe von der räumlichen Dynamik des weit vorkragenden Glaskörpers erfasst und in atemberaubender Weise in sein transparentes Foyer projiziert, bevor sie mit dem Himmel verschmilzt, der das dekonstruktivistische Glasdach von oben diaphan durchwirkt. So gesehen erweist sich der gerasterte Platz zwischen beiden Gebäuden auch nicht mehr als überdimensionierte Leere, sondern bezeichnet das magnetische Feld ihrer Anziehung und Abstoßung. Vier Beispiele nur für eine Auffassung von Architekturfotografie, die nicht weiter entfernt sein könnte von der falschen Bescheidenheit jener dokumentarischen Objektivität, die in vielen Köpfen noch immer als das Nonplusultra der Profession herumspukt. Jens Willebrands Fotografie verhält sich zur Architektur eher so wie die musikalische Interpretation zu ihrer Komposition: Sie bringt sie zur Aufführung.
Einzug in Um- und Erweiterungsbau
Feuerwache Düsseldorf
Haus Kevelaer
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Krematorium Berlin-Treptow Baumschulenweg
Sophie-Gips-Höfe Berlin
Rijksmuseum Twenthe Enschede
Erasmusbrücke Rotterdam
Gulliver Köln
Berufsfeuerwehr Köln
Freizeitbad Mechernich
Kunstsammlung Essen
Weststadthalle Essen
Galerie 20.21
UFA-Kino Kristallpalast Dresden
Felix Nussbaum Haus Osnabrück
MSW NRW Düsseldorf
DasMaximum Traunreut
Andy Warhol
ZOB Hennef
Super-Center Koeln-Schildergasse
König + Neurath
Buchheimerweg Köln Luftaufnahmen
Linzerstr. 7-9 Bremen
Rathaus Moers
H.D. Huesch Bildungszentrum Moers
Kaiserwilhelmring Fassadenwerbung
Iphigenie auf Tauris
Messestand Boot 2012
Hollestrasse 7a Essen
Hamm Kliniken Bad Soden
Triangle Koeln
Flexlink Offenbach
Hofgarten Solingen
Richard Wagner
Konzerttheater Coesfeld
Triangle Köln
Haltestelle Leipzig HBF
Blaue Butter im HLMD
Ministerium Schule Weiterbildung NRW
Goldener Engel Ingelheim
Statthalterhofallee Köln
Gereonswall Köln
Pfeifer + Langen
Neufert Köln-Hahnwald
Volmerswertherstr. Düsseldorf
AOK Essen
Plazabrücke Wolfsburg
Architektur + Sammlung
Stadtentwässerungsbetriebe Köln
Qiagen Logistikzentrum Hilden
Schule Düsseldorf
Portfolio Architektur - Photographie
OGTS Köln Buschfeldstrasse
Köln Schwalbengasse 32
OGTS Horststrasse Köln
DasMaximum Traunreut
Modell Kasseler Bank
Siemens Airportcity Düsseldorf
Lübeckertordamm Hamburg
Schule Martinstrasse Neuss
Installation Rothenkruger 28
Boilerhouse London
SWN Stadtwerke Neuss
Allerbruecke Wolfsburg
LSE London School of Economics
Wallhöfe Berlin
Friedrich Carree Berlin
Rheinkalk Wülfrath
Rheinlandhaus Köln-Deutz
Portfolio Reise - Photographie
Portfolio Industrie-Photographie
Alte Wipperfürther Strasse
Eisenbahndirektion Köln Fassade Bau
Lacour Düsseldorf
Peter Backwaren Essen
Ulmenpalais Marienburg
Edith-Stein-Exerzitienhaus
Züblin Z-Zwo Stuttgart
Köln Rheinauhafen Halle 11
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Igus Köln
Bahnhof Köln-Deutz
Frauenmediaturm Koeln
Stein Köln
Schulzentrum Brauweiler
Cemex Monterrey Mexico
Ludwig Erhard Haus Berlin
Five Boats Duisburg
Messehalle 3 Frankfurt
Pfeiffer Vacuum Asslahr
Maternusplatz Köln-Rodenkirchen
Pier 15 Rheinauhafen Köln
ThyssenKrupp Quartier Baustelle
Constantinhöfe Köln - Deutz
BayArena Leverkusen
Geissbockheim 1. FC Köln
Dominium Köln AMB Generali
Stolbergerhof Köln
Köln-Turm
Modell Messe-City Köln-Deutz
Loop 5 Einkaufszentrum Weiterstadt
Kranhäuser und Dom
Priesterberg 10 Berlin
Rathaus - Galerie Leverkusen
ThyssenKrupp Quartier
Casaverde Havanna Kuba
Theodor-Mommsen-Str.4 Duesseldorf
Portfolio Industrie - Photographie
Portfolio Büromöbel - Photographie
Feroz Gallery
Christenberry Portfolio
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Köln Goebenstr. Aussenaufnahmen
Le Flair Düsseldorf
Rosenhofsiedlung Bickendorf
Joseph Beuys
Artotel Cologne - Rheinauhafen Köln
Christian Brensing
Bonn Niebuhrstrasse 6-10
Four Elements Düsseldorf
Rüttenscheider Tor Essen
Rheinhallen Köln
Feuerwache Mülheim Ruhr
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Institut DSHS Koeln
Finanzamt Polizei Geldern
Kreuzschule Martin-Luther-Schule
Architekturbiennale
Burgunderstrasse Düsseldorf
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Schlossstr. Berlin-Steglitz
Das Maximum Traunreut
Kunstbiennale Venedig 2011
Rheinhallen RTL Koeln
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Maria Zerres Dylan Paintings
DASMAXIMUM KUNSTGEGENWART
Spichernhöfe Köln
Galerie 20.21
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Steigenberger Hotel Bremen
Architekturbiennale
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Moses-Hess-Strasse Stammheim
Innovationspark Rahms
Peter Backwaren Essen
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Köln-Höhenberg
Niehler WohnArt
Messestand Boot 2013
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DLR Werkstattersatzgebäude 4a
Kontrastwerk Lange Halle 6-12
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100 Jahre GAG Köln
Eisenbahndirektion Fassade Bau
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Mönchhof-Quartier Köln-Sürth