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Verbundnetz Gas Leipzig - Becker Gewers Kuehn und Kuehn
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Hauptverwaltung der Verbundnetz Gas AG, Leipzig
Neubau eines verglasten Verwaltungsgebäudes mit Großrechenzentrum
Hervorgegangen aus dem 1. Preis in einem eingeladenen Realisierungswettbewerb

Bauherr: Josef Esch Fonds-Projekt GmbH
Generalplanung + Entwurf: Becker Gewers Kühn & Kühn
Projektleitung: Eike Becker
Bausumme: ca. 77 Mio. EUR	
Statik: Arup GmbH
Haustechnik: RP + K Sozietät
Fassadenplanung: JASP Steinmetz GmbH
Freianlagenplanung: Wehberg, Eppinger, Schmidtke
Lichtplanung: George Sexton Associates
1998 DEUBAU Preis 1998
1998 Anerkennung Balthasar Neumann Preis

Als Leitidee diente das Bild eines symbiotischen Gebäudes:
Wie ein warmer Stein liegt das Datenverarbeitungszentrum geschützt unter dem Atrium und wärmt die seitlich angelagerten
Büroflügel. Der Zwischenraum wird großzügig überdacht und bildet eine gläserne Halle, in der sich die Natur - Bäume und
Wasser - bis tief in das Gebäude hineinziehen wird. Hier können im Rahmen von Ausstellungen und kulturellen
Veranstaltungen Unternehmen und Öffentlichkeit zusammenfinden.
Die Idee, ein großes Rechenzentrum und ein Bürogebäude energietechnisch miteinander zu verknüpfen, führte im Ergebnis zu
ungewöhnlich hohen Synergieeffekten.
Die im wesentlichen für das Datenverarbeitungszentrum benötigte Energie wird von Erdgas betriebenen Blockheizkraftwerken
direkt vor Ort erzeugt. Die Abwärme der EDV-Anlagen und der Blockheizkraftwerke wird im Winter direkt zur
Klimaverbesserung der Bürobereiche und des Atriums verwendet. An heißen Sommertagen wird die Abwärme mit Hilfe von
Absorptionskältetechnik zur Kühlung der Bürobereiche genutzt.
Mit dem amerikanischen Künstler James Turrell haben die Architekten ein Kunstkonzept entwickelt, das den Konferenzturm
des Gebäudes mit farbigem Licht bereichert. Für den Betrachter ändern sich die Fassaden im Zuge der Abenddämmerung. Das
Licht wechselt langsam und kontinuierlich seine Farbmischungen von Zartrosa über Orange und Rot hin zu Grün, Türkis und
tiefem Blau.